Mehr Mobilität bei weniger (Auto-)Verkehr


Vom X zum Y

Liebe Wendländerinnen und Wendländer

Mobilität hier bei uns setzt fast immer das eigene Auto voraus.
Ob der Weg zum Einkauf,  zur Arbeit,  zum Arzt,  zu Freunden, zum Kino, zum Theater…fast nichts lässt sich noch ohne (eigenes) Auto erreichen.
Hier im Landkreis hat deshalb mehr als jeder zweite Bewohner vom Säugling bis zum 100 Jährigen ein Auto vor der Tür stehen. Der Kreis steht damit in der Spitzengruppe mit anderen Regionen, in denen der öffentliche Personennahverkehr ähnlich schlecht funktioniert  wie in unserem Kreis.

Unsere Jugend nimmt Reißaus sobald sie kann, aber auch alte Menschen verlassen aus diesem Grund oft unseren Landkreis und sehen sich gezwungen, ihr gewohntes soziales Umfeld mit der Einsamkeit und Anonymität der Großstadt zu vertauschen.
Immer mehr Menschen ziehen einfach weg.

Gerade wurde der 7 Milliardste Mensch geboren. Die Weltbevölkerung nimmt jährlich um 78 Millionen zu.

Die jährliche Autoproduktion liegt bei 65 Millionen neuen Autos.
Die Vorstellung, dass die Vermehrung von Autos bereits fast die gleiche Geschwindigkeit hat wie die Vermehrung der Weltbevölkerung, ist doch erschreckend.  Die Industrie unternimmt dabei alles, um durch Automatisierung diese gigantische Vermehrung weiter zu steigern.

Schwer vorstellbar, wie die Welt aussehen wird, wenn auf der Welt jeder zweite Bürger vom Säugling bis zum Greis ein Auto für das Ausleben seiner Freiheitsbedürfnisse vor der Tür stehen hat. Sollen wir 3,5 Milliarden Autos mit ernähren?

Wird dann die Sonne hier in unserem schönen Wendland noch über einer wundervollen Natur aufgehen, oder wird es dann auf ein paar Castoren mehr oder weniger gar nicht mehr ankommen?

Hier im Wendland gehen 40%  des CO2 Ausstoßes zu Lasten unseres Mobilitätsverhaltens.

Wir müssen uns der Verantwortung stellen! Vom Widerstand gegen Atomkraft weiter, auch hin zur Gestaltung einer umweltgerechteren Mobilität.

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